Motorradausbildung Bike-to-Bike, Motorrad-zu-Motorrad.

Während der Praxisstunden
zur Ausbildung in den A - Klassen,
begleiten wir Euch,
bis zum Ende der bsonderen Ausbildungsfahrten
und bei B196 während der gesamten praktischen Ausbildungsstunden,
mit dem Motorrad.

Das bringt viele Vorteile.
Einerseits ist es der Fahrschüler selbst,
der ein angenehmeres Gefühl hat wenn ihm ein schmales Motorrad seitlich versetzt hinterher fährt. Anstatt von einem 1,5 Tonnen schweren Koloss aus Stahl verfolgt zu werden.

Weniger Abstand nötig

Wir können Euch besser beobachten und eventuelle Korrekturmöglichkeiten erkennen.

Beispiele zeigen

Eine Fahrlinie beim Durchfahren von Kurven mit Worten zu beschreiben ist schwierig.
Mit dem Motorrad vorausfahren und zeigen was gemeint ist, daß eine Kurve vom äußeren Rand des Fahrstreifens angefahren werden sollte, ist viel einfacher.
Wollten wir das mit dem Auto zeigen, dann müßten wir im Falle einer Rechtskurve, weit in den Bereich des Gegenverkehrs und bei Linkskurven über den Fahrbahnrand hinaus im Straßengraben fahren.
Das Wäre als Comic-Strip des Zeichners Rötger Feldmann in der
"Werner-Fahrschule"
wahrscheinlich sehr lustig, jedoch wenig praxistauglich.

Wir machen kein Kurvendiplom!

Wenngleich hier von Kurventechnik geschrieben steht,
so werden wir niemals anfangen mit Geodreick Zirkel und Maßband eine Kurve zu vermessen um den Scheitelpunkt zu ermitteln und Euch so oft diese Kurve fahren lassen,
bis Ihr die grandprixtaugliche Idealinie fahren könnt.
Das ist Unsinn, das braucht kein normaler Motorradfahrer.

Wir wollen erreichen, daß Ihr Spaß haben könnt, indem Ihr sicher durch die Kurven kommt. Mit einer angemessenen Blickführung und dem Wissen um Reserven und wie diese abzurufen sind, falls sich eine Kurve anders darstellt als erwartet.

Gleiche Bedingungen

Der Fahrschüler auf dem Motorrad voraus,
allen Kapriolen des Wetters ausgesetzt

- Wind, Hitze, Regen, Kälte -

und der Fahrlehrer im komfortabel klimatisierten Auto hinterher.

Das ist Mist!

Zum Spaß haben gehört auch
das gemeinsame Erleben von allen Aspekten der Fahrt!

Weil Fahrschüler auch gerne mal die Zähne zusammenbeißen und mehr aushalten wollen als verträglich ist, so müssen wir wissen wann es für Euch übel werden könnte.
So lassen wir, beispielsweise bei niedrigen Temperturen, unsere Griffheizung ausgeschaltet. Wenn uns die Finger kalt werden dann wissen wir,
daß es höchste Zeit ist zum Anhalten und Hände wärmen.